| Fotografie -> Bastell Ecke -> Tilt Objektiv |
| Geschrieben von Thomas Berndt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tuesday, 13. October 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
DIY Tilt-Objektiv (mit 28 bzw. 50mm Brennweite) Update: Inzwischen sind die hier vorgestellten DIY-Tilt Objektove via Airbrush optisch an das Kameragehäuse angeglichen worden: |
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Dieses Spiel lässt sich mit einem Vollformat Sensor natürlich auf die Spitze treiben und so stand schon nach kurzer Zeit eine "Horst" (alias EOS 5DmkII) ins Haus, welche meine lieb gewonnene EOS 30D ablöste und nun in den Dienst meiner Frau stellt ;-) Noch extremer als rein über die Sensorgröße kann man den Blick des Betrachters allerdings durch ein sog. Tilt-Shift-Objektiv lenken. Diese gestatten es einem durch paralleles Verschieben des Objektivs zur Sensorebene (das "Shiften") stürzende Linien bei der Architekturfotografie zu vermeiden bzw. durch das "Tilten", also Kippen des Objektivs, die Schärfeebene frei zu verschwenken. Der Tilt- Effekt kann entweder dazu genutzt werden die Schärfeebene (gem. der Scheimpflugregel) entlang eines Objektes auszurichten, also z.B. um ein schräg stehendes Objekt bei voll geöffneter Blende (und damit einhergehender geringer Schärfentiefe) trotzdem komplett scharf abzubilden, oder die Schärfe durch Anti-Scheimpflug Stellung noch weiter zu begrenzen (siehe Abb. II). Dadurch dass die Schärfeebene nicht mehr zwingend parallel zur Sensorebene liegt sondern sich nunmehr frei durch den Raum legen lässt können tolle Bildwirkungen erzielt werden - siehe dazu folgende Beispielbilder: |
![]() Abb. I |
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Nun: Was die Software nicht kann, muss eben mittels Hardware gelöst werden - sprich man kauft eben ein solches Tilt-Shift-Objektiv. Schöne heile Welt wenn der hauseigene Finanziminister das eben mal absegnet, denn der Preis für solche Objektive rangiert im Bereich 1.000 - 2.400€. Autsch!!! :-(
"Das muss doch auch günstiger gehen" dachte ich mir. Nach ein wenig WWW-Lektüre fand ich dann die Website von Markus Keinaths. Speziell diese Seite hier trieb mich zunächst in den nächsten Baumarkt und anschließend (in Ermangelung passender Halogen-Spots) in den hiesigen Conrad-Elektronik Shop. Schon einen passenden Halogen-Spot in der Hand plagten mich auf dem Weg zur Kasse die Gedanken: "Wenn das mal was Gescheites gibt... sehen ja doch recht "windig" aus die Bilder auf der Website und >>schön<< ist gleich ganz was anderes!"
Just auf dem Weg zur Kasse viel mein Blick dann auf dieses 5er LED-Pushlight. Um 360° drehbar und schwenkbar! - Da müsste sich doch was draus machen lassen!" Fluchs den Halogen-Spot zurück gebracht und das LED-Pushlight eingepackt!
Noch ein Hinweis vorweg:
Das hier vorgestellte DIY Tilt-Objektiv eignet sich nur zur Verwendung an einer Kamera mit APS-C Sensor (Verlängerungsfaktor 1.5-1.6). Zur Verwendung an einer Vollformat-Kamera müsste ein Mittelformat-Objektiv für den Umbau genutzt werden.
...und nun...
... zugeschaut und mit gebaut !!! ...
Werkzeug:
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Material:
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![]() (Abb. 1) |
![]() (Abb. 2) |
![]() (Abb. 3) |
![]() (Abb. 4) |
![]() (Abb. 5) |
![]() (Abb. 6) |
![]() (Abb. 7) |
![]() (Abb. 8) |
![]() (Abb. 9) |
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![]() (Abb. 10) |
![]() (Abb. 11) |
![]() (Abb. 12) |
![]() (Abb. 13) |
![]() (Abb. 14) |
![]() (Abb. 15) |
![]() (Abb. 16) |
![]() (Abb. 17) |
![]() (Abb. 18) |
![]() (Abb. 19) |
![]() (Abb. 20) |
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![]() (Abb. 22) |
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![]() (Abb. 24) |
![]() (Abb. 25) |
![]() (Abb. 26) |
![]() (Abb. 27) |
![]() (Abb. 28) |
![]() (Abb. 29) |
![]() (Abb. 30) |
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![]() (Abb. 31) |
![]() (Abb. 32) |
![]() (Abb. 33) |
![]() (Abb. 34) |
![]() (Abb. 35) |
![]() (Abb. 36) |
![]() (Abb. 37) |
![]() (Abb. 38) |
![]() (Abb. 39) |
![]() (Abb. 40) |
![]() (Abb. 41) |
![]() (Abb. 42) |
![]() (Abb. 43) |
![]() (Abb. 44) |
![]() (Abb. 45) |
![]() (Abb. 46) |
![]() (Abb. 47) |
![]() (Abb. 48) |
![]() (Abb. 49) |
![]() (Abb. 50) |

![]() (Abb. 52) |
![]() (Abb. 53) |
![]() (Abb. 54) |
![]() (Abb. 55) |

![]() (Abb. 57) |
![]() (Abb. 58) |

![]() (Abb. 60) |
![]() (Abb. 61) |

![]() (Abb. 63) |
![]() (Abb. 64) |
![]() (Abb. 65) |
![]() (Abb. 66) |
![]() (Abb. 67) |
![]() (Abb. 68) |
![]() (Abb. 69) |
![]() (Abb. 70) |
![]() (Abb. 71) |
![]() (Abb. 72) |
![]() (Abb. 73) |
![]() (Abb. 74) |
![]() (Abb. 75) |
![]() (Abb. 76) |
![]() (Abb. 77) |
![]() (Abb. 78) |
Nachtrag:
Es hat sich herausgestellt, dass es beim FD 28mm sinnvoller ist den äußeren Schneckengang verkehrt
herum (Kameraseitiges Ende Richtung Frontlinse) auf die Optikeinheit aufzuschrauben. Dies erleichtert
später die Kalibrierung und die korrekte Montage in Hinsicht auf eine korrekte Unendlich-Fokussierung.
Die obigen Bilder Abb. 75-78 wurden vor dieser Erkenntnis aufgenommen und zeigen noch die
ursprüngliche (suboptimale) Montage (Kameraseitiges Ende Richtung Kamera).
Für das FD 50mm ist die seitenrichtige Montage jedoch zu bevorzugen!
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![]() (Abb. 80) |
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![]() (Abb. 82) |
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![]() (Abb. 84) |
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![]() (Abb. 86) |

